Sunday, May 23, 2010

Warum nicht-2-15: Ein Mann mit dem Namen Mackie Messer

  • Guten Abend.
  • Guten Abend. Shäfer. Gibt es noch Karten für die Dreigroschenoper?
  • Für wann?
  • Für heute abend.
  • Ja, aber nur noch für dreßig Mark.
  • Ich nehme drei Karten.
  • Vier!
  • Wie bitte? Möchten Sie drei oder vier Karten?
  • Nein, ich brauche nur drei.
  • Wie war Ihr Name?
  • Schäfer.
  • Sie müssen die Karten bis halb acht abholen.
  • Ja, das mache ich. Auf Wiederhören.
  • Auf Wiederhören.

  • Also: Die Dreigroschenoper spielt in London. Sie handelt von Räubern und Bettlern. Ihr Chef ist ein Mann mit dem Namen Mackie Messer. Der Name sagt es ja schon: Mackie Messer hat ein Messer.
  • Sowieso!
  • Das erste Lied berichtet von den Taten von Mackie Messer: Ein Mann ist tot. Der Mann hatte Geld. Aber das Geld ist weg. Und das Geld hat nun Mackie Messer.
  • Der Räuber.

Thursday, May 20, 2010

Warum nicht-2-14: Das soll sehr interessant sein?

  • Im Stadttheater gibt es ein Stück von Botho Strauß: Groß und klein.
  • Das soll sehr interessant sein.
  • Und was soll das heißen: Groß und klein?
  • Das heißt: Wie sind die Menschen? Groß oder...
  • Wie die Menschen sind? Groß oder klein?!
  • Aber nein! Das heißt das nicht!
  • Nein, also wirklich, das interessiert mich nicht!
  • Groß und klein, heißt doch: Wie sind die Menschen?
  • Groß oder klein?
  • Was denken sie?
  • Viel oder weinig?
  • Wie handeln sie?
  • Gut oder schlecht?
  • Und das soll interessant sein? Also ich, ich finde diese Stimme interessant!
  • Wie findet ihr das? In der Oper gibt es ´Die Dreigroschenoper´.
  • Was bedeutet ´Dreigroschenoper´?
  • Drei Groschen bedeutet billig.
  • Sag mal: Mit wem sprichst du?
  • Mit mir!
  • Ex, sei bitte still!
  • Ich verstehe dich nicht, Andreas. Bist du wirklich Bauchredner?
  • Nein. Das erkläre ich später. Also, wollen wir in ´Die Dreigroschenoper´ gehen?
  • Ja, gern.
  • Ihr kennt bestimmt das Lied von Mackie Messer!

Warum nicht-2-13: Haben Sie den auch in schwarz?

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  • Puh- ist das Voll!
  • Liebe Kunden! Bitte beachten Sie auch unsere Sonderangebote im Erdgeschoß!
  • Bluse- nur vier Mark!
  • Wo kann man bezahlen?
  • Schau mal, wie gefällt dir das?
  • Zeig mal!
  • Liebe Kunden! Bitte beachten Sie auch unsere Sonderangebote im Erdgeschoß!
  • Pullover- nur zehn Mark!
  • Wo ist hier die Kasse!
  • Nein- das ist mir zu voll.
  • Können Sie mir helfen? Ich suche einen Rock.
  • Ja, gern. Und welche Größe?
  • 44.
  • Und welche Farbe?
  • Was haben Sie denn?
  • Shauen Sie mal: Hier haben wir einen in Gelb. Das ist die neue Herbstfarbe.
  • O nein- Gelb gefällt mir nicht! Haben Sie den auch in schwarz?
  • Moment- tut mir leid, nur noch in Größe 42?
  • Der ist bestimmt zu klein.
  • Probieren Sie ihn doch mal! Da hinten ist eine Umkleidekabine.
  • Nein, der ist zu klein.
  • Schade!
  • Vielen Dank! Auf Wiedersehen.
  • Auf Wiedersehen.

Wednesday, May 19, 2010

Warum nicht-2-12: Mit dem Studium ist alles okay

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  • Also, bis später!
  • Tschüs!
  • Tschüs, bis um sechs! Na, wie geht es dir?
  • Danke, mir geht es gut. Und euch?
  • Der Mutter geht es sehr gut.
  • Und dir?
  • Auch gut. Aber- ich habe Probleme.
  • Probleme?
  • Ja! Ich habe Probleme mit dem Computer.
  • Du hast einen Computer? Da kann ich dir bestimmt helfen!
  • Meinst du?
  • Bestimmt!
  • Und du, Andreas? Was macht dein Studium?
  • Mit dem Studium ist alles okay.
  • Und was machst du gerade?
  • Ich mache bald eine Reportage über Aachen.
  • Ach, das ist schön! Shickst du uns dann die Reportage?
  • Bestimmt!
  • Und wie geht es mit der Arbeit?
  • Gut! Die Arbeit gefällt mir.
  • Und mit Frau Berger?
  • Die ist wirklich sehr nett!
  • Ja, das finde ich auch.
  • Wollen wir jetzt ins Zeitungsmuseum gehen?
  • Ja, gern.

Warum nicht-2-11: Vielleicht ins Theater?

  • Was machen wir denn heute?
  • Heute nachmittag möchte ich unberdingt noch einkaufen gehen.
  • Einkaufen?
  • Ja, es ist doch Schlußverkauf?
  • Stimmt!- Und du, Vater?
  • Ich möchte gern ins Zeitungsmuseum.
  • Und in den Dorm wollen wir natürlich auch.
  • Und ich will in die Disco!
  • Ex, sie Still!
  • Ach, das war wohl deine Freudin! Wo is sie denn?
  • Also, in den Dorm können wir auch morgen gehen. Aber das Zeitungsmuseum ist nur samstags auf.
  • Die Geschäfte sind auch nur heute auf.
  • Das ist richtig.
  • Ich habe einen Vorschlag: Du gehst einkaufen, Mutti. Ich gehe mit Vater ins Zeitungsmuseum. Und um sechs Uhr gehen wir zusammen essen.
  • Und dann? Wohin gehen wir dann?
  • Vielleicht ins Theater?
  • Ja! Die Idee is gut!
  • Was gibt es denn sonst noch?
  • Hier- ich habe eine Zeitung.

Warum nicht-2-10: Du willst immer alles wissen

  • Hallo, da seid ihr ja!
  • Wer denn?
  • Meine Eltern. Und du bist jetzt bitte still!
  • Tag, mein Junge.
  • Tag, Andreas.
  • Wie war die Fahrt?
  • Gut. Danke. Keine Probleme.
  • Schön. Ich bin fertig. Wollen wir gehen?
  • Guten Tag.
  • Das sind meine Eltern. Und das is Frau Berger, meine Chefin.
  • Sehr erfreut, Frau Berger. Hoffentlich macht er Ihnen keinen Kummer, mein Andreas.
  • Aber nein! Er kann alles. Er is Portier, Journalist, Bauchredner.
  • Was? Du bist Bauchredner?
  • Wollen wir nicht gehen?
  • Ich will ja nicht indiskret sein: Aber das ist doch sicher Ihre Familie, oder?
  • Ja, das stimmt. Das hier vorne sind meine Geschwister. Und das bin ich.
  • Das sieht man ja sofort. Und leben Ihre Geschwister auch in Aachen?
  • Nein. Meine Schwester lebt in München. Sie ist dort verheiratet.
  • Und Ihr Bruder?
  • Der ist in Frankfurt.
  • Und Ihre Eltern? Sind die in Aachen?
  • Nein. Sie sind beide tot.
  • Ach, das tut mir aber leid.
  • Du willst auch immer alles wissen!
  • Ist schon gut so!

Tuesday, May 18, 2010

Warum nicht-2-9: Für mich Bananen!

  • Leer! Total leer!
  • Andreas, was ist denn los? Bist du würtend?
  • Ja! Nein! Der Kühlschrank ist mal wieder leer.
  • Dann mußt du einkaufen!
  • Das weiß ich selbst! Ruhe jetzt!

  • Also, ich brauche Brot und Butter.
  • Brot und Butter, Käse und Wurst.
  • Ja, Käse und Wurst-und Obst.
  • Für mich Bananen! Bitte!
  • Mal sehen. Aber jetzt komm! Wir gehen einkaufen.

  • Guten Abend. Was bekommen Sie?
  • Ich bekomme etwas wurst.
  • Wie viel denn?
  • 150 Gramm.
  • Sonst noch etwas?
  • Ja, ein Stück Käse.
  • Und welchen Käse möchten Sie?
  • Den Bergkäse, bitte.
  • Sonst noch etwas?
  • Nein, das ist dann alles. (Oliven! Es gibt Oliven! Kann ich mal eine probieren?)
  • Möchten Sie noch Oliven?
  • Nein, vielen Dank.
  • Seltsam, seltsam.