- Guten Abend.
- Guten Abend. Shäfer. Gibt es noch Karten für die Dreigroschenoper?
- Für wann?
- Für heute abend.
- Ja, aber nur noch für dreßig Mark.
- Ich nehme drei Karten.
- Vier!
- Wie bitte? Möchten Sie drei oder vier Karten?
- Nein, ich brauche nur drei.
- Wie war Ihr Name?
- Schäfer.
- Sie müssen die Karten bis halb acht abholen.
- Ja, das mache ich. Auf Wiederhören.
- Auf Wiederhören.
- Also: Die Dreigroschenoper spielt in London. Sie handelt von Räubern und Bettlern. Ihr Chef ist ein Mann mit dem Namen Mackie Messer. Der Name sagt es ja schon: Mackie Messer hat ein Messer.
- Sowieso!
- Das erste Lied berichtet von den Taten von Mackie Messer: Ein Mann ist tot. Der Mann hatte Geld. Aber das Geld ist weg. Und das Geld hat nun Mackie Messer.
- Der Räuber.
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Sunday, May 23, 2010
Warum nicht-2-15: Ein Mann mit dem Namen Mackie Messer
Thursday, May 20, 2010
Warum nicht-2-14: Das soll sehr interessant sein?
- Im Stadttheater gibt es ein Stück von Botho Strauß: Groß und klein.
- Das soll sehr interessant sein.
- Und was soll das heißen: Groß und klein?
- Das heißt: Wie sind die Menschen? Groß oder...
- Wie die Menschen sind? Groß oder klein?!
- Aber nein! Das heißt das nicht!
- Nein, also wirklich, das interessiert mich nicht!
- Groß und klein, heißt doch: Wie sind die Menschen?
- Groß oder klein?
- Was denken sie?
- Viel oder weinig?
- Wie handeln sie?
- Gut oder schlecht?
- Und das soll interessant sein? Also ich, ich finde diese Stimme interessant!
- Wie findet ihr das? In der Oper gibt es ´Die Dreigroschenoper´.
- Was bedeutet ´Dreigroschenoper´?
- Drei Groschen bedeutet billig.
- Sag mal: Mit wem sprichst du?
- Mit mir!
- Ex, sei bitte still!
- Ich verstehe dich nicht, Andreas. Bist du wirklich Bauchredner?
- Nein. Das erkläre ich später. Also, wollen wir in ´Die Dreigroschenoper´ gehen?
- Ja, gern.
- Ihr kennt bestimmt das Lied von Mackie Messer!
Warum nicht-2-13: Haben Sie den auch in schwarz?
- Puh- ist das Voll!
- Liebe Kunden! Bitte beachten Sie auch unsere Sonderangebote im Erdgeschoß!
- Bluse- nur vier Mark!
- Wo kann man bezahlen?
- Schau mal, wie gefällt dir das?
- Zeig mal!
- Liebe Kunden! Bitte beachten Sie auch unsere Sonderangebote im Erdgeschoß!
- Pullover- nur zehn Mark!
- Wo ist hier die Kasse!
- Nein- das ist mir zu voll.
- Können Sie mir helfen? Ich suche einen Rock.
- Ja, gern. Und welche Größe?
- 44.
- Und welche Farbe?
- Was haben Sie denn?
- Shauen Sie mal: Hier haben wir einen in Gelb. Das ist die neue Herbstfarbe.
- O nein- Gelb gefällt mir nicht! Haben Sie den auch in schwarz?
- Moment- tut mir leid, nur noch in Größe 42?
- Der ist bestimmt zu klein.
- Probieren Sie ihn doch mal! Da hinten ist eine Umkleidekabine.
- Nein, der ist zu klein.
- Schade!
- Vielen Dank! Auf Wiedersehen.
- Auf Wiedersehen.
Wednesday, May 19, 2010
Warum nicht-2-12: Mit dem Studium ist alles okay
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- Also, bis später!
- Tschüs!
- Tschüs, bis um sechs! Na, wie geht es dir?
- Danke, mir geht es gut. Und euch?
- Der Mutter geht es sehr gut.
- Und dir?
- Auch gut. Aber- ich habe Probleme.
- Probleme?
- Ja! Ich habe Probleme mit dem Computer.
- Du hast einen Computer? Da kann ich dir bestimmt helfen!
- Meinst du?
- Bestimmt!
- Und du, Andreas? Was macht dein Studium?
- Mit dem Studium ist alles okay.
- Und was machst du gerade?
- Ich mache bald eine Reportage über Aachen.
- Ach, das ist schön! Shickst du uns dann die Reportage?
- Bestimmt!
- Und wie geht es mit der Arbeit?
- Gut! Die Arbeit gefällt mir.
- Und mit Frau Berger?
- Die ist wirklich sehr nett!
- Ja, das finde ich auch.
- Wollen wir jetzt ins Zeitungsmuseum gehen?
- Ja, gern.
Warum nicht-2-11: Vielleicht ins Theater?
- Was machen wir denn heute?
- Heute nachmittag möchte ich unberdingt noch einkaufen gehen.
- Einkaufen?
- Ja, es ist doch Schlußverkauf?
- Stimmt!- Und du, Vater?
- Ich möchte gern ins Zeitungsmuseum.
- Und in den Dorm wollen wir natürlich auch.
- Und ich will in die Disco!
- Ex, sie Still!
- Ach, das war wohl deine Freudin! Wo is sie denn?
- Also, in den Dorm können wir auch morgen gehen. Aber das Zeitungsmuseum ist nur samstags auf.
- Die Geschäfte sind auch nur heute auf.
- Das ist richtig.
- Ich habe einen Vorschlag: Du gehst einkaufen, Mutti. Ich gehe mit Vater ins Zeitungsmuseum. Und um sechs Uhr gehen wir zusammen essen.
- Und dann? Wohin gehen wir dann?
- Vielleicht ins Theater?
- Ja! Die Idee is gut!
- Was gibt es denn sonst noch?
- Hier- ich habe eine Zeitung.
Warum nicht-2-10: Du willst immer alles wissen
- Hallo, da seid ihr ja!
- Wer denn?
- Meine Eltern. Und du bist jetzt bitte still!
- Tag, mein Junge.
- Tag, Andreas.
- Wie war die Fahrt?
- Gut. Danke. Keine Probleme.
- Schön. Ich bin fertig. Wollen wir gehen?
- Guten Tag.
- Das sind meine Eltern. Und das is Frau Berger, meine Chefin.
- Sehr erfreut, Frau Berger. Hoffentlich macht er Ihnen keinen Kummer, mein Andreas.
- Aber nein! Er kann alles. Er is Portier, Journalist, Bauchredner.
- Was? Du bist Bauchredner?
- Wollen wir nicht gehen?
- Ich will ja nicht indiskret sein: Aber das ist doch sicher Ihre Familie, oder?
- Ja, das stimmt. Das hier vorne sind meine Geschwister. Und das bin ich.
- Das sieht man ja sofort. Und leben Ihre Geschwister auch in Aachen?
- Nein. Meine Schwester lebt in München. Sie ist dort verheiratet.
- Und Ihr Bruder?
- Der ist in Frankfurt.
- Und Ihre Eltern? Sind die in Aachen?
- Nein. Sie sind beide tot.
- Ach, das tut mir aber leid.
- Du willst auch immer alles wissen!
- Ist schon gut so!
Tuesday, May 18, 2010
Warum nicht-2-9: Für mich Bananen!
- Leer! Total leer!
- Andreas, was ist denn los? Bist du würtend?
- Ja! Nein! Der Kühlschrank ist mal wieder leer.
- Dann mußt du einkaufen!
- Das weiß ich selbst! Ruhe jetzt!
- Also, ich brauche Brot und Butter.
- Brot und Butter, Käse und Wurst.
- Ja, Käse und Wurst-und Obst.
- Für mich Bananen! Bitte!
- Mal sehen. Aber jetzt komm! Wir gehen einkaufen.
- Guten Abend. Was bekommen Sie?
- Ich bekomme etwas wurst.
- Wie viel denn?
- 150 Gramm.
- Sonst noch etwas?
- Ja, ein Stück Käse.
- Und welchen Käse möchten Sie?
- Den Bergkäse, bitte.
- Sonst noch etwas?
- Nein, das ist dann alles. (Oliven! Es gibt Oliven! Kann ich mal eine probieren?)
- Möchten Sie noch Oliven?
- Nein, vielen Dank.
- Seltsam, seltsam.
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